Mogelpackung: Ärzte gehen leer aus

Die Arbeitsrechtliche Kommission der Diakonie Hessen hat für diejenigen Beschäftigten, die unter die Arbeitsvertragsrichtlinien in Kurhessen-Waldeck (AVR.KW) fallen, in einer Jubelmeldung eine Entgelterhöhung von 5,7 % verkündet. Der Haken ist, dass Ärztinnen und Ärzte dabei leer ausgehen.

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Landesärztekammer verpasst Chance

Auf der konstituierenden Sitzung der Delegiertenversammlung am 25. August 2018 haben die Delegierten es verpasst, mit Dr. Susanne Johna eine Krankenhausärztin zur Präsidentin zu wählen und somit ein Zeichen für die steigende Zahl von insbesondere angestellten Ärztinnen in der Ärzteschaft zu setzen. Stattdessen wurde mit einer knappen Mehrheit von 45 Stimmen der 80-köpfigen Delegiertenversammlung der deutlich ältere niedergelassene Anästhesist Dr. Edgar Pinkowski von der Liste der Fachärztinnen und Fachärzte gewählt.

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Elektronische Patientenakte: Patienten müssen Anspruch auf ärztliche Beratung haben

Nach den Plänen des Bundesgesundheitsministeriums sollen Versicherte zukünftig auch mit mobilen Endgeräten auf die medizinischen Daten in ihrer Patientenakte zugreifen können. Das sieht der Referentenentwurf für das Terminservice- und Versorgungsgesetz (TSVG) vor. Die Erschließung zusätzlicher Zugriffswege sei zeitgemäß, sagt PD Dr. Peter Bobbert, Bundesvorstandsmitglied des Marburger Bundes. Patienten müssten aber auch in Zukunft bei der Nutzung und Pflege ihrer elektronischen Patientenakte Anspruch auf ärztliche Beratung haben, fordert Bobbert im aktuellen MB-Interview.

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"Ärzte und Management müssen sich auf Augenhöhe begegnen"

Dr. Susanne Johna hat der Ärzte Zeitung (Online: Montag 13. August 2018) ein Interview zu den Themen Kammerarbeit, Fernbehandlung und Weiterbildung gegeben. Das ausführliche Interview ist dank freundlicher Genehmigung der Ärzte Zeitung auch bei mbhessen.de zu lesen.

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Finanzierung der Personalkosten im Krankenhaus nach gleichen Regeln gestalten

„Die grundsätzliche Zielrichtung des Gesetzes stimmt: Die Pflege muss gestärkt werden. Mehr Personal in der Pflege verspricht nicht nur eine bessere Patientenversorgung, es entlastet auch die anderen Berufsgruppen im Krankenhaus. Ärztinnen und Ärzte erleben täglich die Unterbesetzung auf den Stationen und wissen daher, wie wichtig funktionierende Teams im Krankenhaus sind“, kommentierte Rudolf Henke, 1. Vorsitzender des Marburger Bundes, den heutigen Kabinettsbeschluss zum Pflegepersonal-Stärkungsgesetz.

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