Delegiertenversammlung spricht sich für den Erhalt der Tarifpluralität aus

Die Delegiertenversammlung der Landesärztekammer Hessen hat sich am Samstag, den 30. November 2013, für den Erhalt der Tarifpluralität ausgesprochen. Sie fordert von der Bundesregierung ein eindeutiges Bekenntnis zur Koalitionsfreiheit. Ein Zwang zur Tarifeinheit würde nicht nur die vom Marburger Bund erreichten, tarifpolitischen Fortschritte im Krankenhausbereich der letzten Jahre zunichtemachen, es würde auch die Abwanderung von Ärzten befördern.

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Praktisches Jahr: Wie viel zahlen die Lehrkrankenhäuser?

Eine bislang unveröffentlichen Umfrage des Medizinischen Fakultätentages wird zurzeit bereits im Internet diskutiert. Demnach hat sie ergeben, dass die mittlere Höhe der Aufwandsentschädigung im Praktischen Jahr bei 320 Euro liegt. Frankfurt a.M. ist demnach in der Liste absolutes Schlusslicht.

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Marburger Bund Hessen wehrt sich gegen die geplante Tarifeinheit

Die Freiheit, sich in der Gewerkschaft seiner Wahl zu organisieren und mit dem Arbeitgeber in Verhandlungen zu treten, ist im Grundgesetz Artikel 9, Absatz 3 verankert. Die Verhandlungsführer von CDU und SPD wollen im Koalitionsvertrag die sogenannte Tarifeinheit festschreiben. Hiernach darf nur diejenige Gewerkschaft mit dem Arbeitgeber Tarifverhandlungen führen, welche die meisten Mitglieder im Betrieb hat.

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Tarifpluralität: Ärztekammer Hessen unterstützt den Marburger Bund

Als gefährliche Gedankenspiele bezeichnet Dr. med. Gottfried von Knoblauch zu Hatzbach die Pläne der schwarz-roten Koalitionäre in Berlin, künftig nur noch eine einheitliche Tarifregelung pro Krankenhaus gelten zu lassen. Ein Zwang zur Tarifeinheit, wie ihn die Arbeitsgruppe „Arbeit und Soziales“ von CDU/CSU und SPD vorsehe, widerspreche nicht nur der im Grundgesetz Artikel 9 Absatz 3 verankerten Koalitionsfreiheit. Er würde auch den Arbeitsplatz Krankenhaus deutlich unattraktiver machen und damit die ärztlichen Nachwuchsprobleme noch verstärken.

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