Notfallversorgung: Bei der Ersteinschätzung muss überall die gleiche Sprache gesprochen werden

Das Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung in Deutschland (Zi) hat das softwaregestützte „Strukturierte medizinische Ersteinschätzungsverfahren für Deutschland“ (SmED) vorgestellt, mit dem unter anderem telefonische Anfragen von Patienten, insbesondere unter der KV-Bereitschaftsdienstnummer 116117, beantwortet werden können. Ziel ist es auch, Patienten an den Anlaufstellen von Bereitschaftspraxen und Krankenhäusern schnell und zutreffend einschätzen zu können.

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Unikliniken: Antragsfrist für Einmalzahlung beachten

Wir hatten bereits berichtet, dass die rund 2.200 Ärzte und Zahnärzte an den hessischen Unikliniken  nach einer Einmalzahlung für die Monate Juli bis Dezember 2017 in drei Schritten 5,3 Prozent mehr Gehalt erhalten. Wer bis Dezember 2017 aus den hessischen Unikliniken ausgeschieden ist, hat noch Anspruch auf die Einmalzahlung.

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Marburger Bund fordert mehr Studienplätze und bessere Auswahlverfahren

Am Donnerstag und Freitag (14./15.6) tagt die Kultusministerkonferenz (KMK) in Erfurt. Die KMK-AG "Staatsvertrag Hochschulzulassung" ist beauftragt, in dieser Sitzung die Eckpunkte für ein neues Zulassungsverfahren zum Medizinstudium vorzustellen, um die vom Bundesverfassungsgericht gesetzte Frist einzuhalten. Das Bundesverfassungsgericht hatte in seinem Urteil zur Studienplatzvergabe im Fach Humanmedizin darauf hingewiesen, dass gerade die Tätigkeit als Arzt Anforderungen stelle, die nicht allein über allgemein intellektuelle Fähigkeiten abgebildet werden könnten.

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Medizinstudierende im PJ: Lückenbüßer und billige Hilfskräfte

Die Ausbildung von Medizinstudierenden im Praktischen Jahr krankt an mangelnder Betreuung und Anleitung. Vielfach wird den angehenden Ärztinnen und Ärzten die Rolle des Lückenbüßers zugedacht, der überall dort zur Stelle ist, wo im Krankenhaus Personal gebraucht wird. Dies geht aus einer Umfrage des Marburger Bundes hervor, der im März und April dieses Jahres rund 1.300 Mitglieder befragt hat, die sich noch im PJ befinden oder ihr PJ gerade absolviert haben.

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Marburger Bund ist stärkste Liste in der Landesärztekammer

Der Marburger Bund Hessen hat bei der Kammerwahl ein sehr gutes Ergebnis erzielt und ist mit Abstand die stärkste Liste mit 24 Sitzen in der Delegiertenversammlung (2013: 21 Sitze) der Landesärztekammer Hessen. „Das Engagement unserer Mitglieder bei der Kammerwahl hat sich gelohnt. Ich möchte mich bei allen bedanken, die an diesem Wahlerfolg mitgewirkt haben", sagt Spitzenkandidatin Dr. Susanne Johna.

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