Dr. med. Susanne Johna

Dr. Susanne Johna ist seit Ende 2000 aktiv im MB engagiert. Im September 2003 ist sie zur stellvertretenden Bezirksvorsitzenden, 2005 zur Bezirksvorsitzenden des Marburger Bundes in Wiesbaden gewählt worden. Im Oktober 2013 wurde sie in den Vorstand des Landesverbands Hessen und am 15. November 2013 zur Landesverbandvorsitzenden gewählt. Auf der 130. Hauptversammlung des MB im November 2016 wurde sie in den Bundesvorstand gewählt.

Sie ist Internistin und Krankenhaushygienikerin und arbeitet als Oberärztin für Krankenhaushygiene für das St.Josef-Hospital Rheingau in Rüdesheim.

2010 hat sie ein berufsbegleitendes Studium der Gesundheitsökonomie an der European Business School (EBS) erfolgreich abgeschlossen.

Seit 2004 ist sie Mitglied der Delegiertenversammlung der Landesärztekammer Hessen (LÄKH). In der Legislaturperiode 2013 – 2018 hat sie die Delegiertenversammlung in das Präsidium der Landesärztekammer gewählt. Sie vertritt die LÄKH in der regionalen Gesundheitskonferenz Wiesbaden-Limburg, im Landeskrankenhausausschuss, im Hygienebeirat sowie in der Arbeitsgruppe ambulant und stationäre Versorgung in der Bundesärztekammer. Im Mai 2016 wurde Sie in den Vorstand der Bundesärztekammer gewählt.

Meine berufspolitischen Schwerpunkte sehe ich

  • darin, sowohl in der ärztlichen Selbstverwaltung als auch in Kontakten mit der Politik darauf hinzuwirken, den oft überzogenen Fokus auf betriebswirtschaftliche Interessen wieder auf ein vernünftiges Maß zurückzuführen,
  • in dem Einbinden von möglichst vielen Kollegen in berufspolitische Aktivitäten, da ich es für entscheidend halte, dass maßgebliche Positionen in der Gesundheitspolitik durch ärztliche Kolleginnen und Kollegen besetzt werden, die über den Tellerrand ihres eigenen Fachgebiets hinausschauen und beurteilen können, wie der medizinische Alltag in Klinik und Praxis tatsächlich aussieht,
  • in der Rückführung des ärztlichen Berufs auf medizinische Tätigkeiten und der Entlastung von Verwaltungsaufgaben (so ließe sich auch dem Ärztemangel begegnen),
  • in der Forderung, dass eine qualitativ hochwertige Patientenversorgung nur mit sowohl gut weitergebildeten als auch einer ausreichenden Anzahl an Ärzten und Pflegern möglich ist.“