Dr. med. H. Christian Piper

Dr. H. Christian Piper ist Internist, Nephrologe und Intensivmediziner und war über 25 Jahre am Klinikum Darmstadt, den Universitätskliniken Heidelberg und Mainz sowie den Dr.-Horst-Schmidt-Klinken Wiesbaden tätig. Von 1992 bis 2001 hat er die Abteilung für Nephrologie und Dialyse am Dr. Horst-Schmidt-Klinikum geleitet. Seit 2001 ist er in einer nephrologischen Gemeinschaftspraxis mit Dialyse in Wiesbaden und Bad Schwalbach niedergelassen. Seit 1994 ist Piper zur internistisch-nephrologischen Weiterbildung ermächtigt.

Im MB Hessen engagiert sich Piper seit 1995 als Beisitzer des Bezirksvorstandes Wiesbaden, als kooptiertes Vorstandsmitglied, als Kassenprüfer und als Delegierter zu Landes- und Bundeshauptversammlungen. Von 2000-2004 war er Beisitzer der Bezirksärztekammer Wiesbaden. Seit 2004 ist er stellvertretender Vorsitzender der Bezirksärztekammer Wiesbaden. In der Bezirksärztekammer setzt sich Piper für kollegiale Schlichtungen, Serviceorientierung der Kammer, Unterstützung der Ausbildung von Medizinischen Fachangestellten  und Ausweitung der ärztlichen Fort- und Weiterbildung ein.

Im Jahr 2008 hat er für die Legislaturperiode 2008-2013 das Ehrenamt des Vorsitzenden übernommen (siehe Hessisches Ärzteblatt 2011/07). In der Regionalen Gesundheitskonferenz Wiesbaden ist Piper stellvertretendes Mitglied für die Landesärztekammer. In der Legislaturperiode 2013 – 2018 hat ihn die Delegiertenversammlung in das Präsidium der Landesärztekammer gewählt.

Sein besonderes Interesse liegt in der Verbesserung der Weiter- und Fortbildung für jüngere Kolleginnen und Kollegen. Er ist seit 2004 Mitglied im Weiterbildungsausschuss der LÄKH und Vorsitzender eines Facharztprüfungsausschusses.

Praktische Erfahrungsnachweise und Fachkenntnisse müssen vor dem ‘Erbsenzählen’ von Anerkennungszeiten berücksichtigt werden.

„Weiterbildungszeiten in Deutschland dürfen nicht länger als in den anderen europäischen Ländern sein.“

„Ambulante Weiterbildung muss qualitätsgesichert bleiben, aber erleichtert und deutlich ausgebaut werden.“